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Oktober, 2017

Liebe Spenderinnen und Spender,
Liebe Freunde von "ganzheitlich gesund!",

immer wieder werden wir danach gefragt, welche Art von Medizin wir denn überhaupt fördern: die traditionelle Schulmedizin, wie sie hierzulande an den Universitäten gelehrt wird? Oder die Alternativmedizin mit ihren sehr unterschiedlichen Ansätzen wie der Homöopathie oder TCM, Ayurveda oder Pflanzenmedizin, um nur einige wenige zu nennen.
Oder ist es die Komplementärmedizin mit ihrer großen Bandbreite von Anwendungen der Naturheilverfahren, den Entspannungsmethoden wie Hypnose oder Autogenes Training und unzählige andere Verfahren der sogenannte ergänzenden Medizin.

Unsere Antwort darauf ist ebenso klar wie eindeutig: Wir haben keinerlei Präferenzen für Schulen, Systeme oder Ideologien. Denn wir fördern gemeinnützige Organisationen und Initiativen, die sich einsetzen für Prävention und Hilfe im Krankenstatus - und zwar ohne Vorbehalte, Berührungsängste oder irgendwelche Dogmen. Das heißt auch ohne weltanschauliche Barrieren. Dabei begrüßen wir nachdrücklich das Aufeinanderzugehen der verschiedenen "Schulen", sowie Offenheit und die Bereitschaft, einmal aufgestellte Prinzipien gegebenenfalls zu modifizieren. So wird ja beispielsweise zur Zeit - man lese und staune - selbst am Numerus Clausus für den Zugang zum Medizinstudium gerüttelt. Daß ein Einser-Abitur wenig Aussagekraft darüber hat, später ein guter Arzt zu sein, ist wohl mittlerweile allen klar. Oder wie es dieser Tage in einem Leserbrief der SZ stand: "Das Abitur als einziger Zugang zum Medizinstudium hat längst ausgedient. Und die willkürliche Auswahl an den Hochschulen ist ein Skandal …"

Grundsätzlich engagieren wir uns niemals gegen - sondern immer für etwas: allem voran für eine menschliche, heilsame Medizin, getragen von Empathie, Sachverstand und Erfahrung derer, denen wir uns bei gesundheitlichen Problemen anvertrauen. Es geht uns um ein Miteinander und nicht Gegeneinander zum Wohle des Patienten. Wohl wissend, daß es das allein-selig-machende Rezept nicht gibt.

Mit dieser Philosophie und den auf dieser Grundlage geförderten Projekte sind wir davon überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein. Allen, die uns dabei mit Rat und Tat unterstützen und unser Engagement mit Beiträgen fördern, gilt unser herzlicher
Dank.

Mit den besten Grüßen und Wünschen von

Wolf Kurzenhäuser und Fee Friese


PS - Was noch anzumerken wäre: Unser Verständnis von Ganzheitlichkeit geht weit über die Frage nach Medizinsystemen hinaus. Es stehen immer und ausschließlich die Menschen im Fokus: jene, die behandeln und jene, die behandelt werden. Hier muß ein Höchstmaß an Übereinstimmung zustande kommen. Und dies sollte dann bis in die Pflegeeinrichtungen hinein so bleiben.


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