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März, 2017

Liebe Spenderinnen und Spender,
Liebe Freunde von "ganzheitlich gesund!",

immer häufiger erreichen uns Statements von Medizinstudenten wie auch von Ärztinnen und Ärzten mit etwa diesem Wortlaut:
"… und ich bin einfach nur noch geronnene Butter. Und wütend und krank. Und merke: ich will so nicht arbeiten …" Oder wie in der SZ vor wenigen Tagen von einem anderen Medizinstudenten zu lesen war: "Wir wissen ja gar nicht, was wir alles nicht wissen … Schließlich lernen wir im Studium nicht, wie man wissenschaftlichen Fragen nachgeht und neue Erkenntnisse erfährt." Im selben Artikel stellt Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Chefarzt der Krebsmedizin in Berlin-Buch fest: "Sogar wenn längst bekannt ist, daß eine Behandlung mehr schadet als nutzt, steht manchmal nicht das Patientenwohl im Vordergrund, sondern Erlösmaximierung und Bonuszahlungen dominieren." Oder noch eine andere Stimme: "… müßten wir als Ärzte das Rückgrat haben eine Medizin zu verwirklichen, die der Salutogenese dient und nicht dem finanziellen Gewinn."

"ganzheitlich gesund!" genau dafür ins Leben gerufen: einen Beitrag zu leisten, bestehende Probleme zu verändern.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist Caring & Healing. Diese Initiative ist ein ergänzendes Begleitstudium für Medizinstudenten und Ärzte, das innerhalb eines Jahres eine Vielzahl gerade jener Voraussetzungen vermittelt, die sie befähigen, menschlich und kompetent, wertschätzend und einfühlend mit Patienten zu arbeiten. Ziel ist, diesen wertvollen Baustein künftig in das Curriculum der universitären Ausbildung zu integrieren. Inzwischen ist der erste Ausbildungsdurchgang abgeschlossen und wir hatten die Ehre, bei der Schlußveranstaltung mit dabei zu sein. Was waren wir glücklich, dort ganz andere Stimmen zu hören. Z.B. : "Für mich ist dieser intime, vertraute Raum des Lernens, Ausprobieren-Dürfens und Spürens eine unglaubliche Entwicklungsmöglichkeit." Oder eine andere Stimme aus dem hochmotivierten, 20-köpfigen Teilnehmerkreis: "… ermöglicht meine Entwicklung in so kleinen Schritten, daß sie sofort umsetzbar und damit integrierbar sind." Und das zum Wohle aller Patienten, was wir an dieser Stelle gerne noch ergänzen wollen.

Nicht zuletzt gefreut haben uns dann noch diese Zeilen von Studienleiter Dr. Klaus Platsch: "… Es war für mich wie für die Gruppe eine besondere Gelegenheit, mit Euch zusammen unsere Freude über das Projekt und die Menschen, die darin wachsen zu teilen und uns bei Euch für Eure unermüdliche Unterstützung danken zu können … Und alle TeilnehmerInnen haben noch einmal ausgedrückt, wie sehr sie von diesem Studiengang für sich persönlich wie auch beruflich profitieren konnten."

Soweit zu unserer Förderung von Caring & Healing, um unsere Philosophie und unsere Arbeit einmal anhand eines konkreten Projekts zu verdeutlichen. Uns beflügeln natürlich solche Erfahrungen, weil sie zeigen, daß wir auf dem richtigen Weg sind. Allen Lesern, die bereits mit Spenden dazu beigetragen haben unseren herzlichen Dank.

Mit den besten Grüßen von

Wolf Kurzenhäuser und Fee Friese


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